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Stephan Morgenstern
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60322 Frankfurt
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Schwäbisch Hall, die Johanniterkirche ist ein ehemaliges Sakralgebäude aus dem 12. Jahrhundert, das heute
als hochkarätiges Museum für spätmittelalterliche dient.
Seit seiner Wiedereröffnung
im Jahr 2008 beherbergt der umfassend sanierte Bau die „Alten Meister der Sammlung Würth“ und gilt als
einer der bedeutendsten Ausstellungsorte für altdeutsche Malerei und Bildhauerei im süddeutschen Raum.

Unterregenbach, ein kleiner Teilort von Langenburg im Jagsttal, ist einer dieser Orte, an denen die
Geschichte buchstäblich unter den Füßen vibriert. Was oberflächlich wie ein beschauliches Dorf wirkt,
verbirgt im Untergrund eines der bedeutendsten archäologischen Ensembles Süddeutschlands:
die Krypta von Unterregenbach.
Warum war dieser Ort so wichtig?
Das ist die große Frage, die Historiker bis heute beschäftigt. Unterregenbach war im Mittelalter kein einsames
Dorf, sondern ein Machtzentrum.
Vermutung:
Man geht davon aus, dass hier ein bedeutendes Stift oder ein Kloster existierte, das enge Verbindungen
zum Hochadel oder gar zum Kaiserhaus (den Saliern) hatte.
Niedergang:
Warum die Basilika später verfiel und das Dorf an Bedeutung verlor, ist nicht vollständig geklärt.
Heute steht die kleine evangelische Pfarrkirche St. Veit auf den Fundamenten dieses einstigen Giganten.

Das Hällische Schwein ist weit mehr als nur ein Nutztier –
es ist ein lebendes Kulturgut und eine der erfolgreichsten Rettungsgeschichten der deutschen
Landwirtschaft.
Die Rasse blickt auf eine fast 200-jährige Geschichte zurück, die beinahe im Aussterben endete.
In den 1950er und 60er Jahren änderte sich der Zeitgeist: Die Menschen wollten „mageres“ Fleisch.
Das Hällische Schwein, das einen natürlichen Fettanteil besitzt, galt plötzlich als unmodern.
Ende der 70er Jahre galt die Rasse als praktisch ausgestorben.
Engagierte Bauern aus der Region Hohenlohe weigerten sich, die Rasse aufzugeben. 1986 gründeten sie die
Züchtervereinigung Schwäbisch-Hällisches Schwein. Mit nur wenigen verbliebenen Tieren gelang es ihnen,
den Bestand wieder aufzubauen. Heute ist das Fleisch eine geschützte Marke
In der Gastronomie gilt das Schwäbisch-Hällische Schwein heute als Delikatesse und das hat handfeste Gründe:
Haltung: Die Tiere wachsen deutlich langsamer auf als herkömmliche Mastschweine und haben meist mehr Platz
und Auslauf.
Fleischqualität: Das Fleisch ist dunkel, fest und hat eine gesunde intramuskuläre Fettstruktur (Marmorierung).
Geschmack: Beim Braten verliert es kaum Wasser, bleibt saftig und entwickelt ein intensives, nussiges Aroma.
